Lyrics - Carved in Stone (Mystic Folk-Music)

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Lyrics

Tales of Glory & Tragedy
Hear the Voice
Abschied
Sacht, mein Freund, schließ Deine Lippen
atme ruhig und bleibe still,
weil das Blut aus Deinen Wunden
sonst zu reichlich fließen will;
sei getrost, dem braven Rosse,
das Dich trug, gelang die Flucht
und der Feind wird Dich nicht finden
gleich, wie lange er auch sucht.
Deine Hand sucht nach dem Schwerte,
es liegt direkt neben Dir.
Halt es fest, Du bist sein Meister
und ein Meister warst Du mir.
Vieles hast Du mich gelehret
obgleich wir noch jung an Jahr’n,
stets warst Du an meiner Seite
viel konnt ich durch Dich erfahr’n.
Hör nicht auf des Kampfes Toben,
das um uns herum noch hallt.
Achte nicht auf meine Tränen
Deine Hand wird furchtbar kalt.
Deine Augen sprechen zu mir
jedes Wort kann ich verstehn,
ja, ich weiß, Du willst nun ruhen,
es wird Zeit für Dich, zu gehn...
Brüder waren wir im Geiste;
werden wir für immer sein.
Auf Dich warten nun die Götter:
Tritt voll Stolz bei ihnen ein!
 
If I could only
If I could only understand
the speech of bird and tree!
How many secrets they would tell
and share them all with me!
And ev’ry bush and ev’ry rock
I’d see with different eyes;
I’d understand the river’s whisp’ring
and the raven’s cries
...and the raven’s cries.
Deep in the forest I’d build a house
of wood, of straw and stone
and the good folk would be with me,
I’d never be alone.
I’d listen to the melodies
of all their songs of old
and winds and leaves would tell me
ev’ry legend ever told
...ev’ry legend ever told.
Peace, little dreamer, take a rest,
too much it is you want!
’Cause bush and beast speak in a tongue
you no more understand.
Once man has spoken with the woods
a long, long time ago,
but all this wisdom now is gone
and buried in the snow.
But if you want to learn again
and make a whole new start,
then listen to the whisp’ring wind
and listen with your heart...
...and listen with your heart...
 
Sørg Aldri
Sørg aldri du min pike
Slå sorgen av ditt sind
Thi du skal gleden finde
den gang du bliver min
Som rosen er du rød
For dig så vil jeg dø
Mitt unge liv jeg lovade
For dig min kjæreste
Du behøver ei å tenke
Jeg bliver deg utro
Nei, før skal liver springe
I tusen strykker gå
Min mun skal stille stå
Mitt øye lukkes til
Mitt hjarta det skal brista
Før jeg deg skiva vil
 
Die Ballade von einem blinden Grubenpferd
So schwarz weint keine Nacht am schwarzen Gitter,
wie in dem schwarzen Schacht das blinde Pferd.
Ihm ist, als ob die Wiese, die es bitter
in jedem Heuhalm schmeckt, nie wiederkehrt.
Es wittert durch das schwarze Fleisch der Steine
den Tod, und sieht ihn mit den toten Augen an,
und ist mit ihm die ganze Nacht alleine
und geht nur widerwillig ins Gespann.
Der Knabe, der es durch die Gänge treibt,
will es mit Brot und Zucker glücklich machen.
Es kann nicht mehr wie andre Pferde lachen;
in seinen Augen ist die schwarze Nacht und bleibt.
Nur manchmal, wenn vermengt mit Harz und Laub
waldfrisches Holz dort unten landet,
reißt es, vom Wahnsinn jäh umbrandet,
den Schädel hoch und stampft den Knaben in den Staub.
Im Berg, die schwarze Wetternacht,
schlägt Funken aus den Hufen,
und ehe noch die Notsignale rufen,
hat sich das blinde Pferd verhundertfacht.
Und stolpert durch das schwarze Labyrinth
und stürzt im Fliehn die tiefe Felsentreppe
herab und wiehert durch die grüne Steppe,
auf der die toten Pferde mächtig sind...
 
Mighty Friends
Have you seen the riders on their horses,
as they were riding through the night?
Their bright eyes were shining so mighty,
though they still were tired from the fight.
Where do they come from?
Where do they go?
They are so different from you,
you’ll never know...
Their hearts are of fire,
their souls are so true,
they are men of honour,
not false ones like you!
Did you hear the distant thunder raging
and the ravens croaking in the fields?
Did you see the proud eyes of those swordsmen?
Did you see the signs on their big shields?
They came from somewhere
out from the dark,
like a bright fire
out from a small spark...
If you haven’t seen them
or if you think they’re bad,
if you think they’re dangerous
then you must be mad!
Then rot in your own world!
Then you’ll never see
the proud swordsmen riding,
riding with me!
Pray to your weak god,
hate and ignorance;
Yes, you will die lonely,
but I will die in the arms
of my friends...
 
Die Drei
Drei Reiter nach verlor’ner Schlacht,
wie reiten sie so sacht, so sacht,
aus tiefen Wunden quillt das Blut,
es spürt das Ross die warme Flut.
Vom Sattel läuft das Blut, vom Zaum
und spült hinunter Staub und Schaum;
die Rosse schreiten sanft und weich,
sonst flöss das Blut zu rasch, zu reich.
Die Reiter reiten dicht gesellt
und Einer sich am Andern hält.
Sie seh’n sich traurig ins Gesicht
und Einer um den Andern spricht:
"Mir blüht daheim die schönste Maid,
drum tut mein früher Tod mir leid."
"Hab Hof und Heim und dichten Wald
und sterben muss ich hier so bald."
"Hab nur den Blick in dieser Welt,
sonst nichts, doch schwer mir’s sterben fällt..."
Und lauernd auf dem Todesritt
ziehn durch die Luft drei Geier mit,
die teilen kreischend unter sich:
"Den speisest Du, den Du, den ich!"...
 
Soeldnerlied
Unter den Toren, im Schatten der Stadt,
schläft man gut, wenn man sonst keine Schlafstelle hat.
Keiner, der fragt nach woher und wohin,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner...
He, ho, ein Feuerlein brennt,
kalt ist die Nacht für die Söldner...
Silberne Löffel und Ketten im Sack
legst Du besser beim Schlafen Dir unters Genack.
Zeig nichts und sag nichts, die Messer sind stumm,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner...
He, ho, ein Feuerlein brennt,...
Greif nach der Flasche, doch trink nicht zuviel,
Deine Würfel sind gut, aber falsch ist das Spiel!
Spuck in die Asche und schau lieber zu,
denn so kalt ist die Nacht für die Söldner...
He, ho, ein Feuerlein brennt,...
Rückt Dir die freundliche Schwester zu nah,
das ist nur für die Wärme, mal hier und mal da.
Keiner im Dunkeln verrät sein Gesicht,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner...
He, ho, ein Feuerlein brennt,...
Geh mit der Nacht, eh der Frühnebel steigt,
nur das Feuer ist stumm und das
Steinpflaster schweigt.
Schau nicht zurück und vergiss, was Du sahst,
denn die Sonne, die bringt bald die Söldner...
He, ho, ein Feuerlein brennt,
kalt ist die Nacht für die Söldner...
He, ho, das Feuer ist aus,
bald schon, da kommen die Söldner...
 
The forest of souls
Between coloured trees she did wander alone
and felt the cold rain from above.
Again it was autumn, again she was sad
and dreamed about shelter and love.
She heard the crows croaking, listened to their cries,
the lovely sweet melancholy.
She smiled at the cold breeze that played in her hair
and so she passed by silently
...silently...
As if she had followed a voice in her soul,
she entered the heart of the wood.
She rose her face slowly and looked at the might,
that surrounded the clearing where she stood.
She opened her mouth, but no word would come out;
her words were the tears in her eye.
Beholding such beauty, how worthless she felt,
oh, even too worthless to cry
..oh, to cry...
And just like a vision, a small ray of light
in front of her face did appear.
Then she heard the footsteps, and through tear-filled eyes
she saw a young man coming near.
The crows croaked above him, the sweet drops of rain
like jewels lay in his dark hair
that blew in the wind, that stroke his white cheek
and his noble face pale and fair
...pale and fair...
"I greet thee, fair maiden.", he said, and she knew
that she had heard his voice before.
The road to the clearing, the heart of the wood,
his warm voice had shown her the door.
It had been the calling deep inside her soul
and her soulmate was now by her side.
"My true love", he said, "let this wood be thy home."
...and there she did stay as his bride
...as his bride...
 
Der Fels im Moor
Dort, wo die Nebel nie verweh’n,
wo nie das Licht sich zeigt,
dort steht seit ewig langer Zeit
ein Fels im Moor und schweigt.
Die Unken singen dort ihr Lied
in jeder neuen Nacht,
als wüssten sie, was einst hier war
und was dies Unheil bracht.
Es lebte einst vor vielen Jahr’n
ein wunderschönes Kind,
ein Bauernmädchen, jung und zart
und frisch wie Morgenwind.
Die liebte einen Königssohn,
dem war sie angetan.
Sie trafen sich des nachts im Wald,
dass sie beisammen war’n.
Er koste sie, er sprach zu ihr
manch Wort wie Honig süß.
Sie glaubte ihm und war ganz sein,
bis er sie dann verstieß.
Sie weint’ so sehr, es war im gleich,
sie bat ihn: "Bitte, bleib!"
und wusst nichts von der bitt’ren Saat,
die wuchs in ihrem Leib.
Und als das Kleid zu eng ihr ward,
da kam die Sache raus.
Der Vater schlug sie grün und blau
und trieb sie aus dem Haus.
Und als sie dann ihr Kind gebar
im dunklen Moor, allein,
da war sie voller Angst und Schmerz
und wusst’ nicht aus noch ein.
"Geliebtes Kind, in dieser Welt
sind wir nun ganz allein,
doch vor der andern Hohn und Spott
bewahret sollst Du sein."
Sie zog die Nadel aus ihrem Haar,
stach sie dem Kind ins Herz.
Dem Wahnsinn nahe, tränenblind,
nie fühlt’ sie solchen Schmerz.
Sie nahm das Kind auf ihren Arm
und sank ins Moor hinab.
Sie floh vor der Verachtung fort
und fand ein stilles Grab.
Am Felsen, wo die Unke singt,
verließ sie diese Welt.
Seitdem wird dieser Platz nie mehr
von Sonnenlicht erhellt.
 
As the rain keeps falling
As the rain keeps falling,
I listen to the voices of the wind
As I lay down my sword
and I saddle my horse;
As the rain keeps falling,
I’m riding through the mountains, through the woods
and I stop and I stare
at the beauty around.
When I see the eagle fly above my head
and the clouds in the sky,
then I think about the times that once have been
as I hear the owl’s cry...
As the rain keeps falling,
my eyes are filled with tears, so cruel, so cold
Tears that fall for a time
that’s forgotten and gone;
As the rain keeps falling,
the tears turn red as blood and burn my sight
Well, but nobody cares
and so they fall to the ground.
When I see the eagle fly above my head...
As the rain keeps falling,
the eagle’s call is shrilling from the distance
through the forests and hills,
through the caves and the lakes;
As the rain keeps falling,
it tells the lost legends of a lost time,
of which nothing is left,
only sadness and tears.
Where are all the legends, where are all the songs
of the woods and the hills?
Where are all the wonders that we used to see?
Washed away in the rain...
Boten Asgards
Heil sei Euch, dunkle Gesellen,
schwarzgefiedert, schattengleich,
die Ihr diese Welt durchsegelt,
jedes Meer und jedes Reich.
Alles, was Ihr seht und höret,
was Euch flüstern Baum und Stein,
was Euch Wind und Welle singen,
schließt in Euer Herz Ihr ein.
Kraftvoll schlagen Eure Schwingen,
scharf ist Euer Augenpaar,
voller Ehrfurcht jeder Krieger,
der Euch je am Himmel sah.
Denn Ihr steht in Wotans Diensten,
die Ihr hoch am Himmel kreist,
Seid ihm Ohr und Seid ihm Auge,
wenn Ihr unsre Welt durchreist.
Flieg Gedanke, flieg Erinn´rung,
kündet ihm von Midgards Los.
sagt ihm, seine Kinder warten,
seine Schar ist nicht mehr groß.
Doch noch lodert seine Flamme
in die kalte Nacht hinaus:
Heil den Hohen, heil den Asen !
Heil sei Asgard, ihrem Haus !
 
Last words
This is my final hour,
my final words to say:
Don´t you cry any tears for me
and don´t beg me to stay.
The arms of death are opened,
I shall no longer wait,
I´m entering the holy halls
where there is no more hate.
The voice of death is calling,
refuseless I will go;
I´ll see the world behind the stars
that only I will know.
Leaving you here is bitter
seing you cry is hard,
but there is nothing I can do,
it is my turn to part.
I´ll walk on the black stormclouds,
I´ll see the holy gate,
I always knew how it will be,
it´s always been my fate.
I lived a life full of pride
and a new life now shall begin:
Valhalla´s gates are opened wide
and proudly I walk in.
 
Das Lied
( words by Stefan George)
Es fuhr ein Knecht hinaus zum Wald,
sein Bart war noch nicht flück.
Er lief sich irr im Wunderwald
und kam nicht mehr zurück
Das ganze Dorf zog nach ihm aus,
vom Früh- bis Abendrot,
doch fand man nirgends seine Spur,
da gab man ihn für tot.
So flossen sieben Jahr dahin,
doch eines Tages stand
auf Einmal wieder er vorm Dorf
und ging zum Brunnenrand.
Man fragt´ ihn, wer er sei
und sah ihm fremd ins Angesicht;
der Vater starb, die Mutter starb,
ein And´rer kannt´ ihn nicht.
“ Vor Tagen hab ich mich verirrt,
ich war im Wunderwald.
Dort kam ich recht zu einem Fest,
doch heim trieb man mich bald.
Die Leute tragen güldnes Haar
und eine Haut wie Schnee;
so heißen sie dort Sonn und Mond,
so Berg und Tal und See.”
Da lachten all: “ In dieser Früh
ist er nicht Weines voll ! ”
Sie gaben ihm das Vieh zur Hut
und sagten, er sei toll.
So trieb er täglich in das Feld
und saß auf einem Stein;
und sang bis in die tiefste Nacht
und Niemand sorgte sein.
Nur Kinder lauschten seinem Lied 
und saßen oft zur Seit.
Sie sangen´s, als er längst schon tot,
bis in die spät´ste Zeit.
 
Warrior and Man
Still I hear the old song,
it is sung by the birds and the leaves in the trees.
It is sung by the wind,
by the thunder and rain, by the waves in the seas.
It is sung by the merfolk, by gnomes and by dwarves,
in the rivers and mountains so deep;
it is sung by the fairies that dance in the woods,
it is sung where the unicorns sleep.
When the world was still young
and the weak race of man still had hearts true and proud,
Man did fight side by side
with the folk of the woods as an invincible crowd.
As a frightening army they rode through the mist,
with their weapon and shield by their side;
and the warrior´s song all the swordsmen did sing
as the black army rode in the night.
But the race of man´s weak
and it started to fight only for money and fame;
While the folk of the woods
fought for justice and truth, not for man´s greed and shame.
Thus the elves turned their back on man´s insanity
and the old friendship came to an end;
and the warrior´s song was forgotten by man,
who to gold and injustice did bend.
But I still hear the song
which is sung by the birds and the leaves in the trees,
which is sung by the merfolk,
by gnomes and by fairies in the mountains and seas.
And as long as my heart beats this song will be there,
for I know that the warriors still ride.
Yes, the race of man´s weak, but a few still remember
the old words of honour and pride.
 
Sohn der Morgenröte
Es entstieg der Morgenröte
einst ein Krieger, stolz und schön.
Sonn und Mond erblassten beide,
als dies Wesen sie geseh´n.
Wenn er durch die Wälder rannte,
glich er einem jungen Reh,
seine Augen gleich dem Himmel,
seine Haut weiß wie der Schnee,
schwarz sein Haar, wie Rabenfedern,
wie der Grund der ew´gen See.
Still war unser Land, und friedlich,
Krieg nichts als ein böses Wort,
doch es kamen and´re Zeiten
und mit ihnen Raub und Mord.
Als man unsre Krieger sandte,
zog er lächelnd in die Schlacht,
um die Seinen zu beschützen, 
die man in Gefahr gebracht,
zog er, einer unter vielen,
mit der Heerschar in die Nacht
Viele Wochen sind vergangen,
als die Schar nach Hause kehrt.
Viele Leben sind erloschen
und nur wenige unversehrt.
Doch die Königin schaut flehend
jedem Krieger ins Gesicht,
sucht und sucht in jeder Reihe,
doch den Einen find´t sie nicht
und sie sucht, bis vor Erschöpfung
weinend sie zusammenbricht.
Heute Nacht klingen im Walde
Lieder zu der Toten Ehr´,
doch der Sohn der Morgenröte
kehrt nach Hause nimmermehr.
Leb´ denn wohl, edelster Krieger,
weh´ Dein Haar in ruhigerem Wind,
denn hier ist ein Sturm am Toben,
in dem wir nur Blätter sind;
mög´ Dein edler Geist uns leiten,
bis das Blut des Feindes rinnt...
 
Heldentod
Das schwere Boot lag still am Ufer,
mit Waffen und Fellen behängt.
Von Wellen ganz sachte gehoben,
von Wellen ganz sachte gesenkt.
Ganz nah noch bis weit in die Ferne,
auf jedem Baum und jedem Stein,
dort saßen die Raben und Krähen in Scharen
und grüßten ihn mit Krächzen und Schreien.
Die Wölfe trabten das Ufer entlang
und heulten die ganze Nacht.
So kamen sie alle zusammen,
so haben sie seiner gedacht.
Sie dachten dem Blut und dem Kampfe,
der Kraft und der Ehre, dem Mut,
sie dachten seiner Augen voll Feuer
und voll der jugendlichen Glut.
Er hörte die Lügen des Kreuzes wohl, 
doch nie hat er ihnen geglaubt.
In Treue stand er nur zu Wotan allein, 
vor ihm nur senkte er sein Haupt;
denn er war ein Diener der Asen
und für sie zu kämpfen bereit,
er trug Donar´s Hammer voll Würde und Stolz,
wie schon seine Vorfahr´n vor langer Zeit...
Die letzte Schlacht war für ihn geschlagen,
man bettete ihn auf sein Boot,
die Streitaxt noch fest in den Händen
und edel noch bis in den Tod.
Die Wölfe zerbissen die Taue,
in Flammen trieb er auf das Meer
und der letzte Erbe der Raben
betrat Walhalla´s Heldenheer.
Denn er war ein Diener der Asen
und für sie zu kämpfen bereit,
er trug Donar´s Hammer voll Würde und Stolz,
wie schon seine Vorfahr´n vor langer Zeit...
 
Die Gärten der Feen
Im Dämmerlicht des Waldes,
dort liegt ein verborgener Pfad.
Er liegt dort versteckt unter Efeu,
kein Mensch ihn seit langem betrat.
Er liegt zwischen Büschen und Gräsern,
seit ewig langer Zeit,
doch er führt zu den Gärten der Feen
und all ihrer Herrlichkeit.
Wer jemals den Fuß auf ihn setzte,
den führte der Pfad in das Glück, 
und die, die das Ziel dann erreichten,
die wollten nie wieder zurück.
Er führte so manchen Wanderer,
dem das Herz von Sorgen so schwer,
zu den leuchtenden Gärten der Feen
und seine Sorgen, die waren nicht mehr.
Auch jene, die flohn vor Dämonen
und sich verirrten im Wald,
die fanden in schillernden Gärten 
einen sicheren Aufenthalt.
Ob Männer, ob Frauen, ob Kinder,
alt oder jung, arm oder reich,
in den freundlichen Gärten der Feen,
dort wurden sie alle gleich.
Im Dämmerlicht des Waldes,
dort liegt ein verborgener Pfad;
und wer ihn heute noch findet,
hat den alten Glauben bewahrt.
Der blickt dort mit leuchtenden Augen
in der Königin silbernes Licht;
in den heiligen Gärten der Hohen,
dort existiert Traurigkeit nicht.
 
The Lady of the Wood
There was a maiden, young and sweet,
Whose parents left her all alone;
being one year old, she was laid
down on a bed of cold, grey stone.
How she survived nobody knew
for the wood was so dark and cold,
but growing up she learned the truth
and got a heart, as pure as gold.
And every time she ran through the meadows
and everytime she sang a song,
there was this silvery light all around her
everywhere she came along.
She did not fear the howling wolves,
she did not fear the blackest night,
they were the family she´d lost
so she grew up in nature´s might.
The only thing that frightened her
was when she heard the hunter´s shot,
and every time this cruel man came
there was a rain of tears and blood.
And every time she cried for the fallen
and everytime he killed a deer,
oh, how she cried her hot, bitter tears,
everytime this man was near.
So she did love and she did hate
and grew a woman, wise and old;
she lived life in a wonderland
with so much magic to behold.
She knew the wood, she knew the wolves,
she knew the deers, they all were one,
they played with owls and unicorns,
but then one day the girl was gone.
And then it rained as if heaven was crying
for the wood´s lady now was dead;
so the beasts carried her to her meadows
and in full bloom was her last bed.
 
Ungehorsam
“ Sag mir, warum weint ein Dämon,
solch ein stolzer Dämon,
solch ein Wesen wie Du?
Ist es, ist es Angst vor der Einsamkeit,
ist es Angst vor der Bosheit,
läßt es Dir keine Ruh? “
Und er öffnete die Augen und er sah sie fragend an
durch das Glitzern seiner Tränen im Gesicht,
denn er sah das junge Mädchen, das zu töten man ihm befahl,
aber töten konnte er die Schönheit nicht.
“ Ich bin ohne Herz, ohne Seele,
bin ein Spielzeug des Meisters,
der den Mord mir befahl,
trotzdem spüre ich mich erbeben,
nähme ich Dir dein Leben,
würde meins mir zur Qual...”
Und sie nahm die bleichen Hände: “Edler Fürst der Finsternis,
laß uns fliehen vor dem Meister, der Dich führt.”
Ihre Augen waren voll Liebe, ihre Wangen glühten heiß,
ihre Stimme hatte seinen Geist berührt.
Aber der dunkle Meister war wachsam,
schickte geifernde Bestien
zu verschlingen die Zwei.
Schließlich wurden beide gefunden
und sie bissen ihnen Wunden;
es schien alles vorbei...
Da erhob der schwarze Engel sich, stellte sich der Bestienschar,
und sie wichen voller Angst vor der Gestalt.
Seine schwarzen Augen bebten und sein Haar flatterte wild,
um ihn wurde alles dunkel, wurd es kalt.
Denn er forderte den Meister und der Meister kam herbei,
und sie kämpften in der Tiefe um ihr Leben;
ganz alleine stand sie da, weinte bitter, weinte heiß,
und die Erde unter ihr ein einzig Beben.
                           ----------
Schließlich floß es Blut aus der Erde
und die Klinge des Dämons
bracht´ dem Meister den Tod.
Ihr Liebster erhob sich über dem Abgrund
als der höchste der Fürsten,
und sein Schwert war blutrot.
Und sie nahm die bleichen Hände: “Fürst des Dunkel, ich bin Dein.
Ohne Dich kann ich und will ich nicht bestehn.”
Und er nahm die Schönheit mit sich in das bleiche Licht der Nacht;
niemals wurden beide je wieder gesehn.
 
Invictus
( words by William Ernest Henley)
Out of the night that covers me,
black as the pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
for my unconquerable soul.
In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
my head is bloody, but unbow´d.
Beyond this place of wrath and tears
looms but the horror of the shade,
and yet the menace of the years
finds and shall find me unafraid.
It matters not how strait the gate,
how charged with punishment the scroll:
I am the master of my fate,
I am the captain of my soul...
The forgotten belief
Die zwei Raben

Ich ging über´s Heidemoor allein,
da hört´ ich zwei Raben kreischen und schrein
der Eine rief dem Andern zu:
" Wo machen wir Mittag, ich und Du? "

" Im Walde drüben liegt unbewacht
ein erschlagener Krieger seit heute Nacht,
und niemand sah ihn im Waldesgrund,
Als sein Lieb, sein Falke und sein Hund.

Sein Hund auf neuer Fährte geht,
der Falk´ nach neuer Beute späht,
die Liebste ist mit ihrem Buhlen fort;
wir können speisen in Ruhe dort.

Du setzt auf seinen Nacken Dich,
seine blauen Augen sind für mich,
und eine Strähne aus seinem Haar
soll wärmen das Nest uns nächstes Jahr.

Manch Einer wird sprechen: Ich hatt´ ihn lieb!,
doch niemand wird wissen, wo er blieb
und hingehn über sein bleich Gebein
wird Wind und Regen und Sonnenschein..."

 
Longing for home

It is time for me to leave,
hand me my wooden bow;
I´m crying bitter tears,
so I´m better leaving now,
because I live in a wrong world
and I must find my way,
I need the smell of fires and horses;
nothing here can make me stay.

My home is far in the distance,
far on the other side.
My friends are hunters and warriors,
with them I want to ride.
I just can´t stand the world around me
because it´s not a part of me;
the endless woods and snowy mountains,
there I feel warm and I feel free.

So don´t try to keep me
cause my soul will travel on
until it reachs what my body can´t reach:
the silver land behind the sun.
And there I´ll join the hunters´ ride
and there my heart will always be;
don´t try to keep me in your world
cause your world´s not a part of me.

It is time for me to leave,
hand me my wooden bow;
I´m crying bitter tears,
so I´m better leaving now...
 
Nächtlicher Tanz

Von hauchzartem Weiß war durchdrungen die Nacht,
der Nebel zog still durch die Wälder,
es leuchteten Sterne vom Himmel mit Macht
und schauten auf schweigende Felder.
Es war gar, als schliefen Blume und Baum,
Nichts war da zu hören und sehen,
allein auf der Lichtung des Waldes im Traum,
dort schwebten im Tanze die Feen.

Wie Eins mit dem Nebel, wie Eins mit dem Wind,
so tanzten sie dort ihren Reigen;
die Töchter des Waldes, ein jede sein Kind,
sie lachten herab von den Zweigen.
Ein Käuzchen schrie leise, ein Wolf heulte auf
als Musik den Hohen zum Tanze;
wie anmutig war ihrer Königin Lauf
und wie strahlte ihr silberner Glanze.

So war sie, so ist sie und so wird sie sein,
weit bis in alle Ewigkeiten:
Die Höchste der Hohen, ein strahlender Schein,
bis an das Ende aller Zeiten...

Von hauchzartem Weiß war durchdrungen die Nacht...
 
Ruins

Quiet ruins,
covered with snow,
they keep the legends from ages long ago;
the stones are silent,
but yet they talk,
their words are full of magic, so if you walk alone
do not be frightened
and have no fear,
there´s nothing there to hurt you, nobody´s near;
and if there are whisp´rings
out of the snow
then you are told a holy secret only you must know...

Quiet ruins,
covered with green,
how long have they been standing, what have they seen?
They´re old and rotten,
but full of might,
who would not be craving for knowing who lived inside
the walls, when they were standing,
strong, young and high?
Perhaps kings and queens were born here, or here they did die...
Nobody knows it,
only the grey wall;
it is the one and only witness who knows it all.

Quiet ruins,
let them dream
and let them stand there in the sunlight´s golden stream;
their days are over,
so let them rest
and dream forgotten dreams in the grey shadows that they cast
when summer´s sun is shining;
and when it´s grey
then let the old songs of the kings wash all your tears away,
and keep your holy secret,
let noone know,
and think about it when you see the ruins in the snow...
 
Im Saal voller Licht

Zu einsamen, kalten, zerfallnen Gemäuern,
dort zieht es sie hin jede Nacht,
und ob es auch regnet, und ob es auch schneit,
sie folgt einer leitenden Macht.
Ihr bluten die Füße, zerrissen von Dornen,
der Pfad durch die Wälder ist schmal;
sie läuft und sie blutet aus brennenden Wunden
und jeder Schritt wird ihr zur Qual..

Sie weiß nicht, wohin ihre Füße sie tragen,
denn sie laufen ganz von allein
und führen sie zu den zerfallnen Gemäuern;
ganz vorsichtig tritt sie dort ein.
Der Korridor schweigt, alles ist still und leise,
ihr Atem der einzige Laut;
die Fackeln beginnen, von alleine zu brennen,
sie grüßen die traurige Braut.

Verhallt ist das Echo der zierlichen Füße
und endlich erreicht sie ihr Ziel;
ihr brennen die Augen von glutheißen Tränen;
so steht sie da und weint ganz still...

Im Hauptsaal der Festung, dort liegt ihr Geliebter
und träumt in der ewigen Nacht.
Ein Abbild der Schönheit, beschienen von Kerzen,
still hält sie über ihn Wacht.
Und nimmt ihr der Tod auch den Körper des Liebsten,
die Liebe, die nimmt er ihr nicht;
so führt sie des Nächtens ihr Herz zu der Festung,
zum Liebsten im Saal voller Licht.
 
The forgotten belief

When the winter snow covers the forests
and when ice covers every lake,
when the whole world seems like it is sleeping,
that is when the forgotten awake.
They are all the old and the wise creatures
you believed in a long time ago,
but the world has lost all its believing
and they all disappeared in the snow.

Show me the place where their fires still burn
high in the nocturnal sky,
show me the place where their magic still lives
and where their eagles still fly...

Bow your head, feel the shame deep inside you,
you deny your roots and your pure heart.
You deny the great kingdom of nature
and your soul will forever be scarred.
The forgotten once have been your brothers,
but your minds have been poisoned with lies.
Maybe one day you will be forgiven
because heathen belief never dies.

Where a true heart lives, a true eye can see
ancient worlds of heathen might;
where a true eye sees, a true man will live
and he will know how to fight...
 
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