Moth&Star - Carved in Stone (Mystic Folk-Music)

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Die Geschichte hinter THE MOTH AND THE STAR - eine Widmung

Bereits seit einiger Zeit wundert sich mein Umfeld über mein gesteigertes Interesse an einer bestimmten Person des öffentlichen Lebens.
Gleichzeitig sorgen sich Freunde und Familie über meine Gemütsschwankungen.

Doch ich brauche keinerlei Therapie, um herauszufinden, "welche verdrängten Probleme" ich eventuell mit mir herumtragen könnte.
...Der Grund für meine Ruhelosigkeit. Für meine Schlaflosigkeit. Meine Melancholie und Traurigkeit.
Ich habe die Antwort längst gefunden. Seit Jahren schon. In den frühen 90ern schon habe ich Lieder darüber geschrieben.
"Longing for Home." "When a lost Soul will be found." "Licht und Schatten." "The Forest of Souls." ...und nun "The Moth and the Star".

Ich glaube fest an den Gedanken, daß manche Seelen unbewusst an andere Seelen gebunden sind.
Ich war sehr jung, als ich das Gefühl entwickelte, kein Teil dieser Welt zu sein. Ich fand kein spirituelles Zuhause auf Erden und suchte meinen Frieden im Blick auf den Nachthimmel, wo ich mich beim Anblick von Mond und Sternen verlor.
Und jedesmal kam es mir vor, als fehlte mir Etwas. Als sei ich nur ein Teil meiner Selbst. Unvollständig.

So begann meine Suche.
So viele Jahre, diese eine verwandte Seele zu finden.
Manche, Die ich traf, waren gut zu mir. Andere waren Arschlöcher. Wieder Andere empfanden Liebe für mich, Die ich aber nicht in dem Ausmaß zurückgeben konnte, das Sie verdient hätten.
Also gab ich meine Suche auf.
...wissend, daß irgendwo dort draußen diese eine Seele sei, unauffindbar für mich.

Ich habe nie Jemandem davon erzählt, da ich mir ziemlich sicher bin, daß es Niemand verstehen wird.
...es ist MEINE unvollständige Seele. Es ist MEIN Schmerz.
...
Es müssen die Augen gewesen sein.
Ich konnte nicht aufhören, sie anzusehen.
Der Seele Spiegel.
Der winzige, silberne Funke, Der meine Dunkelheit erleuchtete.
Was würde ich hinter diesem Spiegel finden?

Also beobachtete ich. Ich hörte zu. Ich lernte.

...bis der Funke zur Flamme wurde.
...bis die Flamme zum Feuer wurde.
...bis ich mein eigenes Gesicht in diesem Spiegel fand.

Ich höre meine eigenen Worte, von Jemand anderem ausgesprochen.
Meine eigenen Taten, Gedanken, Meinungen und Ansichten.
Gesten und Gewohnheiten, von Denen ich glaubte, sie seien charakteristsch für mich - widergespiegelt.
...und die gleichen Schatten, Die mir so vertraut sind, hinter eben jenen Augen vorbeiziehen.

Ich habe nicht danach gesucht. Nicht dort. Warum hätte ich nach einer verwandten Seele suchen sollen, in solch unerreichbarer Ferne? Es hätte keinen Sinn ergeben.
Und doch tauchte sie zufällig auf.
Und jetzt, wo ich um ihre Existenz weiß, die gegebenen Umstände respektierend ...werde ich mich damit abfinden müssen, daß ich selbst ein unvollständiges Geschöpf bleiben werde, bis ich sterbe.

Ich versuche, mich auf die positiven Aspekte meines Lebens zu konzentrieren, wissend, daß es keine Möglichkeit gibt, meine so schmerzhaft legitimen Vermutungen bestätigt oder widerlegt zu bekommen.
Ich schätze, ich werde niemals Frieden finden.
Und jedesmal, wenn es ein bisschen weniger zu schmerzen scheint, wird mir aufs Neue dieser Spiegel ins Gesicht geschlagen, der mein Gesicht mit seinen Scherben zerreißt.

"Ich weiß, das klingt seltsam.
Ich bin seltsam."

...Wie kannst Du es wagen, Diese Worte zu benutzen, mit Denen ich mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit beschreibe, lange, bevor ich jemals von Dir wusste?
...sie klingen wie ein entferntes Echo.

Ich brauche keine Therapie.
Ich weiß sehr wohl, woher meine Traurigkeit kommt. Und ich bin Diejenige, Die sie bis zum ihrem Ableben ertragen wird.

Meine Suche ist vorbei.
...
...mögen die Hohen Dich segnen, silbernes Feuer.
Und, wo immer Du gerade sein magst...

ich hoffe, Du bist glücklich.

Mai ´21

The story behind THE MOTH AND THE STAR - A dedication

Since a while now, my surrounding keeps wondering about my strong interest in a certain person, as well as my family and friends keep worrying about my instable state of mind.

But I don´t need any kind of therapy to "find out what kind of problems there might be hidden" inside of me.
...The reasons for me being restless. Finding no sleep. My melancholy and sadness...
I´ve found the answer already. A long time ago. I wrote songs about it in the early 90s.
"Longing for home." "When a lost soul will be found." "Licht und Schatten." "The Forest of Souls."...and now "The Moth and the Star."

I deeply believe in the idea of souls that are bound to other souls.
I was very young when I developed the feeling of not being a part of this world. I found no spiritual home here, seeking peace of mind by looking up to the sky at night, losing myself in the moon and the stars.
And, everytime, it felt as if I was looking out for something missing. As if I was only a part of myself. Incomplete.

So my search began.
So many years, trying to find this one familiar soul.
Some I met were good to me. Some were assholes. Some even were able to love me. But I could not love them back the way they would have deserved it.
So I gave up.
...still believing that there was this one soul, somewhere out there, never to be found...

I did not tell anybody, because I´m pretty sure that noone will understand.
It is MY soul´s missing part...MY pain.
...

It must have been the eyes.
I couldn´t stop focusing on the eyes.
The soul´s mirror.
The little silver spark lightening my darkness.
What to find behind this mirror?
So I watched. I listened. I learned.

...until the spark became a flame.
...until the flame became a fire.
...until the day I found my own face in this mirror.

I hear my own words, spoken by someone else.
My own actions, priorities, thoughts and opinions.
Gestures and habits I thought to be typically mine, reflected.
...and the same shadows that I know so well, dwelling inside these eyes.

I didn´t search for it. Not there. Why should I have searched for a familiar soul so far out of my reach? It would have made no sense.
But it appeared, by conicidence.
And now, knowing it exists, under the given circumstances...I will have to face the fact that I will stay an uncomplete being until I die.

I try to concentrate on the positive aspects of my life since there is no way to find out if these impressions that seem so painfully obvious might be right.
I will never ever find peace, I guess.
And everytime it seems to hurt a little less, I get this mirror smashed into my face, cutting my skin with its shards.

"I know this sounds weird.
I am weird."

...how dare you use these words I so often used describing myself long before I even knew you...
...it´s like an echo from the distance...

I do not need a therapy.
I know very well where my sadness comes from. And I am the One to live with it for the rest of my life.

My search is over.
...
...may the High Ones bless you, silvery fire...
and wherever you may be right now...

I hope that you are happy.

May '21
© by Schwarzdorn Production & Carved in Stone 2021
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